HINWEIS!

Zur optimalen Nutzererfahrung nutzen wir auf unserer Website Cookies von Erstanbietern als auch von Drittanbietern zu Statistik und Marketingzwecken,
um Ihnen beste Erlebnisse online anbieten zu können.

Nächste Stationen: Joachimsthal und Biesenthal

Die Tournee, die am 16. Januar traditionell vom Präsidenten Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson an der HNE Eberswalde eröffnet wird, führt in diesem Jahr bis zum 18. April 2018 wieder in mehr als 60 Orte, wo rund 200 ehrenamtliche Mitveranstalter aus dem Programm der nominierten 40 Fernseh- und Kinofilme und 15 Kurzfilme eine Auswahl treffen - auch für Kinder- und Jugendliche in vielen Festivalorten.

Am 31.01. und am 01.02. macht die Ökofilmtour in der Schorfheide-Info in Joachimsthal Station. Im Kulturbahnhof Biesenthal wird sie am 29.01., 30.01., 23.02., 04.03., 09.03. und 16.03. zu Gast sein.

Außerhalb des Wettbewerbs werden ein Porträt über Heinz Sielmanns Lebenswerk und Vermächtnis, das anläßlich seines 100 Geburtstages 2017 entstand, und der Film "Die ermüdete Wahrheit" von 1992 über Horst Stern gezeigt, der im vorigen Jahr in Passau sein 95. Jubiläum begehen konnte.
Neben Heinz Sielmann werden auch einige andere vorbildliche Persönlichkeiten des Natur- und Umweltschutzes in Porträt-Filmen vorgestellt: Prof. Michael Succow, Peter Wohlleben, Hans-Christian Ströbele oder Jan Haft. Etwas mehr als die Hälfte aller Filme (23) ist wieder für Kinder und Jugendliche bestimmt, die für Schulen und Freizeiteinrichtungen in vier Altersstufen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung empfohlen werden.

Schwerpunkte des 13. Festivals sind die Entwicklung des ländlichen Raums und die Perspektiven der Landwirtschaft unter dem Motto des Themenjahres 2018: "Brandenburg in Europa - Europa in Brandenburg". Viele Filme des Festivals beschäftigen sich - auch im weitesten Sinne - mit diesen Themen und werden im Rahmen des "Lebenslangen Lernens" mit den Zuschauern diskutiert. Gesprächspartner werden Filmemacher, Politiker sowie Experten des Umwelt- und Naturschutzes sein.

Sehr gut recherchiert steht das Wissen über die Folgen von Glyphosat und andere Pestizide im Focus, gepaart mit einer Wanderausstellung "Irrtum Pestizide", die bereits zum Auftakt im Foyer des Filmmuseums stehen und dann das Festival von Ort zu Ort begleiten wird. Filme zu Themen wie das Insektensterben und ihre Folgen für das drohende Artensterben sowie die Entscheidung von Jungbauern für den Ökologische Landbau werden von vielen beeindruckenden Naturfilmen umrahmt, die zeigen, wie wichtig das Verhalten und das Engagement von uns allen für die Kulturlandschaft, die Wälder und die Bewahrung der biologischen Vielfalt durch den Naturschutz ist.

BNE heißt auch, dass soziale Fragen, Probleme der Wirtschaftsentwicklung und Zukunftsfragen zur Diskussion gestellt werden: Integration von Flüchtlingsfamilien ("Die neuen Kinder von Golzow"), Fluchtursachen z. B. in Afghanistan durch die Kolateralschäden von Kampfdrohnen der USA ("National Bird", produziert von Wim Wenders) oder Gefahren von Europas Pannenmeilern, die trotz des deutschen Atomausstiegs fortbestehen, trotz der Lehren aus Tschernobyl ("Eine Chronik der Zukunft"), wie sie in einem ergreifenden Spielfilm aus Luxemburg nach dem Buch der Nobelpreisträgerin Svetlana Alexiejewitsch (Weißrussland) dargestellt werden.

Förderer der 13. Ökofilmtour sind wie in den Vorjahren das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, die Stiftung NaturSchutzFonds, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, die Stadt Potsdam, die Heinz Sielmann Stiftung und die Hochschule für NE Eberswalde. 153 Einreichungen aus Deutschland, Österreich, USA, Luxemburg, Frankreich, Belgien, Ukraine und der Schweiz.

Ein besonderer Anreiz dafür waren wieder vier Preise, die mit 5.000 € dotiert sind, für den Wettbewerb: Durch die Heinz Sielmann Stiftung für den Kinder- und Jugend-Filmpreis, die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde für den Zukunftsfilmpreis, die Stiftung NaturSchutzFonds den Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm und die Stadt Potsdam den Preis für die beste künstlerische Leistung. Begehrt sind auch die undotierten Preise der Deutschen Umwelthilfe e.V., die wieder den Hoimar-von-Dittfurth-Preis für die beste journalistische Leistung verleiht und der Publikumspreis, der durch das Votum der Zuschauer ermittelt wird.

Quelle: www.oekofilmtour.de

Informationen zu den Filmen und Festivalorten hält die Festivalseite www.oekofilmtour.de bereit.

 

ERNEUER:BAR