Das 2013 als Bürgerinformationszentrum für den Einsatz erneuerbarer Energien errichtete Zentrum Hermann Scheer in der Brunnenstraße 26a richtet sich neu aus. In Zusammenarbeit mit einer vierköpfigen studentischen Arbeitsgruppe aus dem Masterstudiengang Regionalentwicklung und Naturschutz der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde entsteht ein Strategiepapier zur künftigen Ausrichtung des Hauses. Ziel soll es sein, das Angebot des Zentrums verstärkt auf den Klimaschutz auszurichten und einen Ort des Austausches für alle Akteure zu schaffen, sind sich der Vorsitzende des Trägervereins E.I.C.H.E. e.V.  Lothar Krüger und die Studierenden einig. 

Besonderen Fokus legen die Aktiven dabei auf das Thema nachhaltiges Bauen. Das Zentrum selbst geht dabei mit gutem Beispiel voran und demonstriert als Null-Emissions-Gebäude wie nachhaltige Baustoffe und erneuerbare Energien für die Strom- und Wärmeversorgung eingesetzt werden können. Zudem sorgt die Fassade aus thermobehandeltem Eichenholz für eine langlebige natürliche Optik, ganz ohne Einsatz chemischer Holzbehandlung.

Das Thema nachhaltiges Bauen ist im Landkreis in Teilen bereits gelebte Praxis.So gehört das Paul-Wunderlich-Haus, Verwaltungssitz der Kreisverwaltung deutschlandweit zu den effizientesten Verwaltungsgebäuden und wurde 2007 ebenfalls als Null-Emissions-Gebäude errichtet. Der Dienstsitz der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH in Eberswalde Ostend wurde 2012 zum Null-Emissions-Gebäude umgebaut und steht ebenfalls als Beispiel nachhaltigen Bauens zur Verfügung. 2013 kam mit dem Bau des Barnim Panoramas, dem Naturparkzentrum Wandlitz, ein weiteres nachhaltiges Bauwerk hinzu.

Lesen Sie weiter. Die MOZ berichtete am 21.11.2017 über die Neuausrichtung des Zentrums für erneuerbare Energien Hermann Scheer: www.moz.de

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