Zwei Klimawandelmanager koordinieren und unterstützen seit Anfang Juli im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und im Naturpark Barnim im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes die Vorhaben und Maßnahmen zum Klimaschutz. Ziel des Projekts „LIFE-IP ZENAPA – Zero Emission Nature Protection Areas“, an dem sich 12 Partner mit  Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparken aus Deutschland und Luxemburg beteiligen, ist die CO2-Neutralität dieser Großschutzgebiete. Über innovative Lösungsansätze sollen Synergien zwischen Klima- und Artenschutz entwickelt und gestärkt werden.  

Neben der Umsetzung von klimaentlastenden Maßnahmen zählen sowohl die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Klimawandel und den klimaschonenden Umgang mit Ressourcen wie auch die enge Zusammenarbeit mit den Akteuren aus Wirtschaft und Kommunen zu den Arbeitsschwerpunkten der Klimawandelmanager. Innerhalb des siebenjährigen Projektzeitraums soll so im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und im Naturpark Barnim ein Informations- und Kompetenznetzwerk entstehen, das gemeinsam Projektideen entwickelt und umsetzt.

Öffentlicher Auftakt dazu ist am 17. September 2017 im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ein Klimatag in der Blumberger Mühle, bei dem über das Projekt informiert wird und Partner mit ihren Ideen zu Wort kommen. Nicht zuletzt sind die Einwohner vor Ort mit ihren Vorstellungen zum Thema Klimawandel und Energieeinsparung gefragt. Denn das „LIFE-IP ZENAPA-Projekt“ bietet viele Möglichkeiten, mit wissenschaftlichem Hintergrund gemeinsam mit Partnern aus der Region an ganz konkreten Vorhaben zu arbeiten. Dazu zählen Energiekonzepte für Gemeinden, Projekte zur E-Mobilität ebenso wie die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen, zum Beispiel mit Kinderklimakonferenzen.

Träger des Projektes „LIFE-IP ZENAPA – Zero Emission Nature Protection Areas“, ist das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier am Umwelt-Campus Birkenfeld unter Leitung von Prof. Dr. Peter Heck.

Pressemitteilung Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (18. Juli 2017)

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